Brandgefährlicher Aufsteiger zu Gast in Ergoldsbach
Am kommenden Sonntag gibt zum ersten Mal seit ihrem Bestehen die SG Sandharlanden/Bad Gögging ihre Visitenkarte in Ergoldsbach ab. Das Reservespiel beginnt um 13 Uhr, die Erstvertretungen kreuzen ab 15 Uhr ihre Klingen.
Bei den Reservemannschaften zeichnet sich ein ausgeglichenes Spiel ab. Die Teams trennen in der Tabelle nur drei Punkte, und das Hinspiel endete 0:0. Die Keka-Jungs wollen aber alles daransetzen, nach dem sieglosen Osterwochenende wieder einen Dreier zu holen, um den guten Tabellenplatz zu festigen.
Über eine starke Platzierung freut sich sicher derzeit auch die erste Mannschaft der SG Sandharlanden/Bad Gögging. Die SG hat sich richtig gut in der Liga eingefunden und belegt mit 30 Punkten einen hervorragenden sechsten Platz. Zuletzt setzte es zwar eine Derbyniederlage gegen Abensberg, während der TSV "sein" Derby in Grafentraubach für sich entscheiden konnte. Davor gab es aber zwei Siege gegen Eintracht Landshut und den SV Ettenkofen, und in der Rückrunde holte die Truppe von Coach Thomas Huber bislang sogar einen Punkt mehr als der TSV. Vor allem auswärts lässt es die SG richtig krachen. Das zweitbeste Auswärtsteam der Liga holte schon 18 Punkte in der Ferne. Treffsicherste Spieler auf Seiten der Gäste sind Lukas Meinzer (8 Tore), der in Abensberg und Langquaid schon Bezirksliga-Luft geschnuppert hat, und Marius Told (7).
In punkto Scoring ist der TSV aktuell stark gehandicapt: TSV-Coach Johannes Viehbeck muss auch diesmal auf seine Topscorer Tobi Schmid und Kerim Demir verzichten, die zusammen auf 20 Saisontore kommen, und im Hinspiel für drei der vier TSV-Tore verantwortlich zeichneten. Nur gut, dass Moritz Lohr nach einer längeren Verletzungspause wieder zur Verfügung steht, und seit seiner Rückkehr vom Mittelfeldstrategen zum Torjäger mutiert ist: vier Volltreffer in den letzten beiden Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Nicht zu vernachlässigen ist allerdings auch die konzentrierte Leistung der Abwehrreihe um Markus Diewald, Manu Obermaier, Daniel Grassinger und Basti Wagner, an denen sich zuletzt die SG Mallersdorf über weite Strecken die Zähne ausgebissen hat. Eine solide Defensive muss auch am Sonntag abgerufen werden.
Keinesfalls darf sich die Viehbeck-Elf vom glatten und souveränen Hinspielerfolg (4:0) blenden lassen. Vielmehr ist mit einer robusten und gefährlichen Gästemannschaft zu rechnen, die dem TSV alles abverlangen wird.