Derbysieg sorgt für Brustlöser beim TSV

SG Mallersdorf/Grafentraubach – TSV Ergoldsbach 2:4 (0:1)

Endlich ist er da, der lang ersehnte Dreier im Jahr 2026! Nach der „Last-Minute-Pleite“ gegen Leibersdorf gewann der TSV mit 4:2 das Nachbarderby in Grafentraubach.

Beide Mannschaften waren im neuen Fußballjahr noch nicht so recht in Schwung gekommen. Beim TSV setzte es gleich zwei Niederlagen, während die SG am vergangenen Wochenende schon mal einen Punkt aus Abensberg entführen konnte. Verwunderlich ist das Ganze allerdings nicht, müssen doch beide Teams schmerzliche Ausfälle verkraften.

Dementsprechend vorsichtig begannen beide Seiten das Spiel. Maciej Malewski und Moritz Lohr kamen auf TSV-Seite zu zarten Chancen, und ein Freistoß von Thomas Deifel strich knapp vorbei. Auch die Hausherren konnten sich in der Offensive nur wenig Gefährliches herausarbeiten. Die Ergoldsbacher Hintermannschaft um Kapitän Markus Diewald stand sicher. So führte ein Standard zum ersten Highlight des Spiels: Moritz Lohr versenkte eine Freistoßflanke von Markus Mayer in bester Uwe-Seeler-Manier mit dem Hinterkopf im Traubacher Gehäuse (27.Min.). Kurz vor dem Pausenpfiff brandete nochmal Jubel auf, doch der verstummte schnell, weil Torschütze Maciej Malewski beim Abstauber im Abseits stand.

Auch die zweite Hälfte brauchte etwas Anlauf, aber dann ging es Schlag auf Schlag, in verrückten zehn Minuten klingelte es sage und schreibe viermal! Moritz Löffler vollendete einen schnellen Gegenstoß zum Ausgleich (67.). Doch damit nicht genug: nur zwei Minuten später unterlief Manuel Obermaier ein unglückliches Eigentor. Das Spiel war gedreht, aber nicht lang… Der Traubacher Jubel war noch nicht verklungen, da fasste sich Raphael Limmer ein Herz und zimmerte den Ball unhaltbar in den Winkel (70.). Und ehe sich die Heimelf wieder berappeln konnte, setzte Moritz Lohr mit einem Schuss unter die Querlatte noch einen drauf (76.). An der blitzschnellen TSV-Reaktion hatte die SG zu knabbern. Die Bemühungen, ins Spiel zurückzukommen, waren zwar erkennbar, aber richtig brenzlig wurde es für den TSV nicht mehr. In der Nachspielzeit schickte der eingewechselte Basti Meyer seinen Sturmflitzer Maciej Malewski auf die Reise und der machte eiskalt den Deckel drauf (90.+2).

In einem über weite Strecken ausgeglichenem Spiel zeigte sich der TSV effizient und revanchierte sich für die unglückliche Hinspielniederlage. Trotz der zwei Gegentore zeigte sich die Defensive deutlich stabiler als zuletzt. Und wenn ohne die beiden Top-Goalgetter vier Tore erzielt werden, ist das aller Ehren wert! So kanns weitergehen.

SG Mall II – TSV II 2:2 (0:2)

Die Reserve brachte eine 2:0-Pausenführung (Tore Maxi Pöppl und Florian Kindsmüller) nicht über die Ziellinie, und musste sich mit einem 2:2 begnügen.

FC Eintracht II – TSV II 3:1 (1:1)

Im Nachholspiel am Ostermontag reichte der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer von Florian Kindsmüller nicht, weil die Eintracht in der Schlussviertelstunde zwei Buden nachlegte. Das Osternest der Keka-Truppe blieb damit zwar ziemlich leer. Aber immer noch belegen die Jungs einen guten vierten Platz.

 

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