Kreisligastart in Münchnerau

Am Samstag um 16 Uhr beginnt für den TSV beim Aufsteiger SV Landshut-Münchnerau die neue Saison in der Kreisliga Donau-Laaber. Die Reservemannschaften spielen anschließend, um 18 Uhr.

Nach dem famosen Abschneiden in der letzten Saison, als der TSV auf dem dritten Tabellenplatz abschließen konnte, musste ein kleiner Umbruch vorgenommen werden. Mit Tobi Schmid und Raphael Limmer verließen zwei Stützen den TSV in Richtung Schierling - Top-Torjäger Schmid zeichnete immerhin für 13 Tore und 11 Assists verantwortlich, eine Lücke, die kaum zu schließen sein wird. Abwehrroutinier und Chef-Motivator Basti Meyer hing seine Fußballschuhe an den Nagel und startet eine Trainerkarriere beim Ligakonkurrenten Offenstetten/Rohr. Zudem wechselte Maciej Malewski zu seinem Heimatverein nach Ohu zurück. Als Ersatz konnte Abteilungsleiter Ludwig Hirsch drei hoffnungsvolle Talente zum TSV lotsen: aus Altheim kamen Gabriel Zötl und Johannes Magerl, und vom TSV Pfaffenberg konnte Bastian Mößner losgeeist werden. Der Liebe wegen wechselte Markus Ludwig vom SC Lorenzen nach Ergoldsbach (Danke Nina!). Alle Neuzugänge zeigten von Beginn an, dass sie der Mannschaft weiterhelfen können.

So präsentierte sich die neu formierte Truppe zu Beginn der Vorbereitung in einer erstaunlichen Frühform und ließ mit einem Kantersieg in Gottfrieding (7:0) und einer Galavorstellung in Donaustauf (4:1) aufhorchen. Beim etwas schmeichelhaften 1:0 in Niederaichbach geriet der Motor dann schon etwas ins Stocken. Und über die durchwachsenen bis blamablen Auftritte beim Totopokal in Weng sollte lieber der Mantel des Schweigens gedeckt werden. Bei der Generalprobe gegen den Bayerwald-Verein SV Geiersthal zeigte die Formkurve zwar wieder nach oben, das Spiel ging aber trotzdem mit 0:1 verloren.

Gegen den frischgebackenen Aufsteiger aus Münchnerau steht dem Team von Johannes Viehbeck daher eine richtige Standortbestimmung ins Haus. Die ohnehin schon gut besetzte Mannschaft der Spielertrainer Felix Reischl und Rene Fredlmeier wurde gut verstärkt und landete mit 14-Tore-Mann Marco Schröpfer von Meister Adlkofen einen richtigen Transfer-Coup.

Der TSV kann sich nicht auf den Lorbeeren der letzten Saison ausruhen und wird auf einen top motivierten Gegner treffen. Andererseits haben die Grün-Schwarzen in der Vorbereitung schon gezeigt, dass sie einiges draufhaben. Dies gilt es nun wieder abzurufen. Vor allem beim Toreschießen müssen Mayer, Lohr, Mößner und Co. eine Schippe drauflegen, denn obwohl auch zum Ende der Vorbereitung viele Chancen herausgespielt wurden, haperte es an der Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. So gelang in den letzten vier Partien nur ein einziger Treffer, der im Totopokal gegen den FC Neufahrn erzielt wurde.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Jungs auf ihre zweifellos vorhandenen Stärken besinnen und beim Saisonauftakt von zahlreichen Fans unterstützt werden. Also: auf nach Münchnerau!

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