Bleibt der TSV auch gegen Abensberg ungeschlagen?

Zwei Wochen nach dem letzten Heimspiel gegen die SG Sandharlanden/Gögging empfängt der TSV im heimischen Stadion erneut eine Mannschaft aus dem Abensberger Raum, genauer gesagt sogar den Platzhirschen und langjährigen Bezirksligisten TSV Abensberg. Spielbeginn ist um 17 Uhr.

Bei den Hausherren vertiefen sich die Sorgenfalten, doch nicht etwa aufgrund des Unentschiedens beim Tabellenletzten Laberweinting. Vielmehr dünnt der Kader aufgrund von Verletzungen Urlaub, und Studium immer weiter aus. Trainer Johannes Viehbeck hat alle Hände voll zu tun, ein schlagkräftiges Team auf den Platz zu stellen. Andererseits bekommen dadurch Spieler aus der zweiten Reihe ihre Chance, sich zu beweisen. Eindrucksvoll gelang dies zuletzt Maxi Ringlstetter, der in seinen ersten dreißig Minuten im TSV-Trikot voll überzeugte, und sein Debut mit dem späten Ausgleichstreffer krönte. Verlass war zuletzt auch immer auf die Defensive um Kapitän Markus Diewald und Keeper Max Stadler, der in drei Spielen nur zweimal hinter sich greifen musste. Diese Stabilität müssen die Grün-Schwarzen auch gegen die spielstarken Gäste beweisen, um auch im sechsten Match ungeschlagen zu bleiben.

Eine Woche vor dem traditionsreichen Gillamoos wollen die Gäste nochmal ein Erfolgserlebnis einfahren, um mit bester Stimmung in die fünfte Abensberger Jahreszeit gehen zu können. Die Babonen, die sich ein Jahr vor dem TSV aus der Bezirksliga verabschieden mussten, und nun in ihre dritte Kreisligasaison spielen, sind zwar passabel gestartet, kassierten aber gegen die Topteams aus Geisenhausen und Ergolding zwei klare Niederlagen. Weil auch schon zwei Siege, und zuletzt ein Remis gegen die Überraschungsmannschaft aus Ast heraussprangen, rangiert Abensberg nur knapp hinter dem TSV in der nur bedingt aussagekräftigen Kreisligatabelle. Schnell beantwortet ist die Frage nach dem gefährlichsten Gästespieler: Aron Aunkofer hat alle bisherigen Treffer erzielt, und liegt mit sechs Buden an der Spitze der Liga-Torjägerliste! Wie die Gastgeber legt auch Abensberg großen Wert auf die Jugendarbeit. Die Neuzugänge stammen ausschließlich aus der letztjährigen U19-BOL-Mannschaft. Mit Vadim Pylyp und Pius Moritz verließen allerdings zwei Talente den Verein nach Aiglsbach bzw. Schierling. Auf Funktionärsseite landete Abensberg vor der Saison einen viel beachteten Coup: mit Martin Huber steht nun ein Sportdirektor am Ruder, der über lange Zeit die Geschicke des TV Schierling bestimmt hat, und in Fußballkreisen überregional bekannt ist.

Bereits am Freitag um 18 Uhr absolviert die Reserve ihr Nachholspiel in Laberweinting. Da der TSV Abensberg II in der A-Klasse Kelheim antritt, findet am Samstag leider wieder kein Reservespiel statt.

Der TSV begrüßt ganz herzlich die heutigen Schiedsrichter Markus Schubert (FC Neufahrn/Eching) mit Alexander Bothner (FC Fasanerie-Nord München) und Moritz Werner (FC Moosburg) an den Linien.

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