Fußball ·· Burkhard Deifel ·

Satz mit „X“ – TSV unterliegt Abensberg mit 1:3

Am sechsten Spieltag setzte es die erste Niederlage für den TSV Ergoldsbach – und die war hoch verdient. Nach grottigen 45 Minuten stand es 3:0 für die Gäste aus Abensberg, und selbst dieser Spielstand war angesichts der Chancen, die die Gäste hatten, noch schmeichelhaft für den TSV. Die spielstarken Babonen hatten jede Menge Raum und Zeit, um einen vielversprechenden Angriff nach dem anderen zu starten, und nutzten das auch weidlich aus. Dank zweier Alutreffer und eines glänzend aufgelegten Max Stadler im TSV-Tor blieb es bei nur drei Gegentreffern. Goalgetter Aron Aunkofer verzeichnete einen Doppelpack und mit Felix Bliemel konnte sich erstmals ein anderer Spieler als der TSVA-Mittelstürmer in die Torschützenliste eintragen. Auf Ergoldsbacher Seite hatten Bastian Mößner und Thomas Deifel halbgare Chancen, mehr sprang in der „Halbzeit zum Vergessen“ nicht heraus.

Mit neuen Kräften – Sebastian Mittermeier, Gabriel Zötl und Timo Kammermayer kamen in die Partei – und deutlich mehr Spirit kamen die Viehbeck-Mannen aus der Kabine. Und nur wenige Minuten später wurde das auch belohnt: schon in der 48. Minute schlug ein Strahl von Thomas Deifel aus 25 Metern im Abensberger Kasten ein. Der TSV war nun plötzlich im Spiel und hatte kurz darauf die große Chance zum Anschluss. Doch Kapitän Markus Diewald und Bastian Mößner brachten die Kugel nicht über die Linie. Die Ergoldsbacher Flamme loderte allerdings nur kurz, denn gegen die nun mit offenem Visier spielenden Hausherren kam Abensberg wieder zu guten Konterchancen. Die Gäste hatten schnell wieder alles im Griff und brachten den Sieg ohne größere Gefahr über die Bühne.

Das Beste aus Ergoldsbacher Sicht war das Ergebnis, denn über eine richtige Schlappe mit 7 oder 8 Gegentoren hätte man sich auch nicht beschweren dürfen. Zwar gab es in der zweiten Hälfte eine deutliche Leistungssteigerung – was angesichts der ersten 45 Minuten aber auch nicht schwierig war – doch auch da war Abensberg über weite Strecken die bessere Mannschaft. Nach diesem teilweise desolaten Auftritt muss der TSV schleunigst wieder die Kurve bekommen. Bei den anstehenden Partien in Ast und gegen Geisenhausen wird mit einer vergleichbaren Leistung außer Lehrgeld nichts zu holen sein.

Fotos: Alfred Brumbaur (Fupa). Danke!