Fußball ·· Burkhard Deifel ·

SG Offenstetten prüft den TSV am Tag der Deutschen Einheit

Mit dem Spiel am Samstag endet eine kleine Serie: zum dritten Mal in Folge bekommt es der TSV mit einer SG zu tun: nach der SG WiBiKi, der SG Mallersdorf/Grafentraubach trifft die Viehbeck-Truppe am Nationalfeiertag um 15 Uhr auf die SG Offenstetten/Rohr. Bereits um 13 Uhr kreuzen die Reservemannschaften ihre Klingen.

Der letztjährige Aufsteiger auf Offenstetten hinkt nach einer furiosen Premierensaison, die nur einen Punkt hinter dem TSV auf dem 4. Platz abgeschlossen wurde, noch etwas den Erwartungen hinterher. Aktuell rangiert die SG mit acht Zählern auf dem zwölften Tabellenrang. Das verwundert dann doch etwas, denn die Truppe um Angreifer Nicolai Wöhrl, der nach seiner Rückkehr vom FC Ingolstadt zuerst die Kreisklasse, und in der vergangenen Saison auch die Kreisliga in Grund und Boden bombte, blieb weitestgehend zusammen. Und bekam mit Lukas Schinn und Bastian Meyer (herzlich willkommen zurück, Basti!) zwei ausgewiesene Vollblut-Fußballer an die Bande gestellt. Am vergangenen Wochenende reichte es nach einer längeren Durststrecke wenigstens wieder mal zu einem Punktgewinn: durch einen Last-Minute-Treffer von Thomas Kegel holte die SG ein 2:2 gegen Ast.

Einen Zähler holte auch der TSV am Wochenende in Mallersdorf. Der fühlte sich allerdings wie ein Sieg an. Nach einer unerklärlichen Schwächephase in der ersten Hälfte zeigten Kapitän Markus Diewald und seine Jungs eine bärenstarke Reaktion, die dann auch mit dem 3:3 belohnt wurde. Damit blieb der TSV auch im dritten Spiel hintereinander ungeschlagen, und diese Miniserie soll nach dem Willen des TSV-Anhangs auch nach dem Aufeinandertreffen mit der SG Offenstetten Bestand haben. Eins ist allerdings sicher: die Gäste haben viel mehr Qualität, als es der aktuelle Tabellenplatz aussagt. Ein richtiges Spektakel war der 5:3-Sieg des TSV in der Vorsaison, als beide Mannschaften mit offenem Visier spielten und ihre Offensivqualitäten eindrucksvoll unter Beweis stellten. Das Nebelspiel in Rohr verlief dagegen deutlich ruhiger und endete mit einem – für den TSV schmeichelhaften – 0:0. Auf Ergoldsbacher Seite wird Stammkeeper Max Stadler nach seiner Rotsperre wieder im Aufgebot stehen.

Der TSV begrüßt ganz herzlich die heutigen Schiedsrichter Jakob Risse (SV Niederleierndorf) mit Lukas Pletl (SpVgg Weltenburg) und Valentin Schmidbauer (TSV Pfaffenberg) an den Linien, sowie Senol Dogruel (Türkspor Mainburg), der das Reservespiel leiten wird.

Nach den jüngsten Niederlagen gegen Ast und die SG Mallersdorf will die Reserve endlich wieder einmal punkten. Auch wenn das gegen die ausgeglichenen Gäste ein schwieriges Unterfangen werden dürfte.